SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen

Luise Steininger | 06.08.2018

Monats-Reihe SDGs

Die SDGs (Sustainable Development Goals) wurden 2015 von den Vereinten Nationen (193 Mitgliedsstaaten) in der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ als Fortführung der MDGs (Millennium Development Goals) beschlossen. Die 17 Ziele sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Welt beitragen.
wir-leben-nachhaltig möchte auf diese globalen Probleme aufmerksam machen, interessante Informationen darstellen und zeigen, welche Möglichkeiten jede/r hat, um mit kleinen Aktionen zur Zielerreichung beizutragen. Zu diesem Zweck stellen wir monatlich eines der 17 Ziele vor.

Diesmal: SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Gesundheit ist ein wertvolles Gut! Darüber sind wir uns wohl alle einig. Aber wann ist man eigentlich gesund? Wenn wir kein Fieber und keine körperlichen Schmerzen haben? Oder wenn wir uns auch wohl fühlen? Zählt die psychische Gesundheit also auch dazu?

Durch die Fortschritte in der Medizin und die heutigen Diagnosemöglichkeiten behaupten manche, dass ein gesunder Mensch nur noch nicht gründlich genug untersucht wurde. Karl Valentin behauptete sogar: „Gar nicht krank, ist auch nicht gesund.“

Die Vereinten Nationen haben in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung das Ziel „Gesundheit und Wohlergehen“ sehr weit gefasst: Es geht darin nicht nur um den Ausschluss von Krankheiten, die psychische Gesundheit oder um die Senkung der Sterblichkeitsraten, sondern unter anderem auch um Schäden aufgrund Chemikalien und Verunreinigungen.

Jede und jeder kann zur Erreichung des Zieles „Gesundheit und Wohlergehen“ beitragen?

Kleine Maßnahmen – große Wirkung!

  • Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen und damit Abgase einsparen und die eigene Gesundheit unterstützen.
  • Chemikalien bei der Reinigung und Schädlingsbekämpfung sehr sparsam und ausgewählt verwenden und damit der Umwelt und der eigenen Gesundheit Gutes tun.
  • Innenräume energieeffizient lüften und damit Schadstoffe aus der Raumluft entfernen und Schimmelbildung vorbeugen.
  • Bei Baumaterialien, Wandfarben und Einrichtung auf ökologisch unbedenkliche Materialien achten und damit die Schadstoffmenge in der Raumluft gering halten.
  • In der Freizeit die vielfältigen Naturangebote in Niederösterreich nutzen und damit auch die eigene psychische Gesundheit stärken.
  • Beim Lebensmitteleinkauf auf regional, biologisch, saisonal und fair achten und damit Transportkilometer einsparen, die eigene Gesundheit stärken und gesundheitsverträgliche Produktionsbedingungen der ProduzentInnen forcieren.
  • Materialien, deren Abbau gesundheitlich problematisch ist (z.B. Aluminium) vermeiden und damit die Gesundheitssituation der Bevölkerung in den Abbaugebieten weniger belasten.

WIR TUN WAS

Welche Ideen habt ihr sonst noch? Welche Maßnahmen könnt ihr empfehlen? Schreibt uns einen Kommentar!

Gewinnchance!

Knackt das Kreuzworträtsel, tragt das Lösungswort in unser Tool auf www.wir-leben-nachhaltig.at ein und gewinnt mit etwas Glück das „Kochbuch für Leib und Seele“ von Irmi Hofmann mit erprobten Rezepten des Bildungszentrums St. Benedikt in Seitenstetten. Zur Verfügung gestellt von eben diesem.

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  2. U.a. aufgrund einer guten medizinischen Versorgung gibt es in Österreich eine hohe …
  3. Die Raumluftqualität lässt sich verbessern durch regelmäßiges …
  4. Gesundheitlich unbedenklich sind Möbel aus …
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  6. Durch hohe Luftfeuchtigkeit und falsches Lüften kommt es möglicherweise zu …
  7. Zimmerpflanzen sehen nicht nur hübsch aus, sie verbessern auch die …
  8. Um die Raumluft auch im Sommer angenehm kühl zu halten hilft eine außenliegende …
  9. Die physische und psychische Gesundheit stärkt man mit Bewegung in der …
  10. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist eine gute Basis für die eigene …

Zum Weiterlesen:

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wir-leben-nachhaltig: Putzen und Reinigen

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wir-leben-nachhaltig.blog: Interview mit Hans-Peter Hutter, Umweltmediziner

Naturland Niederösterreich

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